

und die süßen gassen und gässchen haben auch einen ganz besonderen reiz. außerdem ist die innenstadt eine riesige fußgängerzone. es gibt hier nicht eine einzige hässliche straße. die meisten plätze (und davon gibt es hier an jeder zweiten ecke welche) sind untertunnelt und oben dürfen keine autos fahren (höchstens taxis und die policía). zum bummeln und die stadt erkunden ist das toll! im "centro" kann man fast alles zu fuß erreichen. dass ich für mein zimmer hier soviel wie für eine dreiraumwohnung in berlin bezahle, lohnt sich schon irgendwie, wenn man bedenkt, dass ich genau mitten im zentrum wohne. nachts sind die gebäude oft angestrahlt und sehen so noch schöner und märchenhafter aus.

und eine sache, die mir gleich kurz nach unserer (stefan und meiner) ankunft aufgefallen ist: es ist einfach unglaublicher laut hier. das liegt zum einen daran, dass die straßen wie gesagt so eng sind und sich der lärm darin fängt. zum anderen aber sind die madrilenen einfach laut. ein gespräch ist erst ein gespräch, wenn beide seiten schreien. überall sitzen straßenmusikannten rum. der verkehr fließt tag und nacht. kinder schreien an jeder ecke. und wenn soviele leute auf den straßen sind, entsteht der krach ganz von alleine. man gewöhnt sich aber ziemlich schnell dran und schreit eben einfach mit. nur das wilde gestikulieren beim reden, dass muss ich mir noch angewöhnen... ;-)
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