

natürlich hab ich mir vorher etwas sorgen gemacht. als einzige der runde, die kein italienisch spricht, hätte ich mir ja auch ganz schön verloren uns außen vor kommen können. aber miriam hat wirklich tolle freundinnen und die kommunikation hat wunderbar geklappt. wir hatten eine menge spaß und ich hab mich nicht ein einziges mal blöd als die einzige "nicht-italienerin" gefühlt. und nebenbei mein italienischverständnis verbessert und drei wörter deutsch an den man gebracht. ;-)


ebenso haben wir alle natürlich auch das nötigste an portugiesisch geübt. dazu gab es im hotel eine wand mit den "wichtigsten" begriffen. die portugiesen sind auch sehr stolz auf ihre sprache und helfen gerne dabei, einem einige wörter beizubringen... ;-)


lissabon ist wirklich eine niedliche stadt. sehr mediterran: hügelig, mit vielen kleinen gassen, teilweise uralten häusern, wäsche die auf dem balkon trocknet, kacheln an den hauswänden und alten schmiedeeisernen laternen an den häusern. und überall scheint die sonne rein.





neben ausschlafen und abends feiern gehen haben wir natürlich auch die stadt erkundet. wir waren auf einem der elevadores, mit dem man die höhenunterschiede lissabons auch bezwingen kann (wir sind hoch gelaufen!) und die oft mit aussichtsplattformen versehen sind.




wir sind durch das barrio alto, ein kleines süßes altstadtviertel und DAS ausgehviertel (ähnlich prenzlauer berg in berlin) geschlendert, was aber auch tagsüber sehr charmant und mit süßen kleinen läden bestückt ist. natürlich waren wir auf dem terreiro do paco, dem hauptplatz mit triumphbogen am tejo.


und ein ausflug zum mosteiro do jeronimos und dem torre de bélem mit anschließendem besuch der bäckerei von bélem mit den berüchtigt-leckeren cremetörtchen (genannt pasteis de belém) war auch dabei.




ebenso wie eine fahrt mit der straßenbahnlinie 28 hoch zum kastell st. georg, auf dem wir dann den sonnenuntergang angeschaut haben.





einen nachmittag hab ich ohne miriam und elena (die in der zeit das treffen mit elenas dann exfreund hinter sich gebracht haben...) alleine mit valentina und martina auf dem ehemaligen gelände der expo 1998, heute parque das nações, verbracht. neben musizieren, singen, kaffee trinken und dumme posen machen haben wir eine menge gelacht.




unser hostel lag direkt in der zentralen altstadt. es war ein sehr familiäres hostel, ähnlich einer jugendherberge, mit aufenthaltsraum und großer küche. kochen konnte man selber und so war es auch einfach, abends beim essen oder auch kochen oder auch nur rumsitzen in der küche die anderen hostelgäste kennenzuernen. witzigerweise war der großteil auch aus madrid angereist. und ebenso witzigerweise waren es auch "erasmus"studenten aus übersee (das sponsorprogramm heißt ja nur in europa erasmus, aber sie werden mit ähnlichen programmen gefördert). am letzten abend waren wir also mit unseren neuen amerikanischen und mexikanischen bekannten unterwegs und haben das bario alto unsicher gemacht. war natürlich ein sehr amüsanter abend mit einem gemisch aus vier verschiedenen sprachen - mein armer kopf. der hatte eigentlich so schon mit dem cuba libre genug zu tun... ;-)




das wetter war uns auch hold, den ganzen tag sonne und bis zu 20 grad. die verwöhnten damen aus italien haben mich zwar ungläubig angeguckt, aber ich bin zeitweise trotzdem im t-shirt rumgelaufen und habe sonne gehascht. toll!

zusammengefasst war es also ein wunderschöner kurzurlaub. wir haben herrlich viel gelacht und ich hab meine begleiterinnen ziemlich ins herz geschlossen (also, miriam ja sowieso...). vielleicht sehen wir uns ja nächstes jahr alle in italien wieder! :-)

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